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Wege zur BürgerInnenvernetzung

15. Mai 2018Von Susanne Prosser
Wege zur BuergerInnenvernetzung
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Wie können Sie als Stadt/Gemeinde Kommunikation und Austausch unter den BürgerInnen anregen? Hier sind wirkungsvolle Ideen.

In kleineren Gemeinden ist es sinnvoll, BewohnerInnen untereinander zu vernetzen und Synergien zu ermöglichen: Ob es um Nachbarschaftshilfe oder um Angebote geht, die von der Gemeinde selbst, nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden können.

Auch in größeren Städten bringt es neue Vorteile, Menschen zusammenzubringen: Schließlich wird gerade dort die Anonymisierung immer mehr zum Problem. Digitale Anwendungen und Applikationen sind die idealen Tools dafür: Nützen Sie bestehende Angebote oder entwickeln Sie Ihr eigenes Angebot. Lassen Sie sich von diesen Ideen inspirieren:

 

1. Fahrgemeinschaften

Pendler finden jetzt in Mitfahr-Apps zusammen.

Leben in Ihrer Gemeinde viele Pendler? Ist das öffentliche Verkehrsnetz zwar ausgebaut, weist jedoch noch Lücken auf? Gäbe es grundsätzlich Bedarf an höheren Frequenzen von Bussen, fehlen Ihnen derzeit jedoch die Kapazitäten dazu?

Organisierte Fahrgemeinschaften können hier eine effiziente Lösung sein. Apps wie flinc.org haben sich darauf spezialisiert, Menschen mit den gleichen Zielen zur richtigen Zeit zusammenzuschließen.

 

2. Babysitterbörse

An liebevoller und vertrauenswerter Kinderbetreuung gibt es immer Bedarf. Während Kinderkrippe, Kindergarten und Hort Stadt-/Gemeindesache sind, können flexiblere und bedarfsgerechte Angebote auch zwischen den Familien selbst organisiert werden. Schaffen Sie eine Anlaufstelle für Interessierte oder integrieren Sie ein Forum oder eine eigene Börse auf der Webseite Ihrer Gemeinde.

Auch Facebookgruppen können für die Elternvernetzung eine nützliche Hilfe sein. Da Kinderbetreuung absolute Vertrauenssache ist, empfehlen wir, dazu eine eigene Community für Ihre Stadt/Gemeinde zu gründen – zum Beispiel in Form einer Facebookgruppe, über die auch regelmäßig Treffen und Kennenlern-Events stattfinden.

 

3. Haustiersitting

Das Gleiche gilt für Fellnasen: Fragen wie „Wer füttert meine Katze, wenn wir auf Urlaub fahren?“ Oder „Wer kann meinen Hund ab und zu zum Gassigehen führen?“ beschäftigen wohl jeden Tierbesitzer. Auch hier ist Nachbarschaftshilfe eine ideale Lösung.

Spezielle Apps wie „Dog’s Places“ haben bereits vorgesorgt und bieten ein passendes Werkzeug für alle TierbesitzerInnen, die sich gegenseitig helfen wollen.

 

4. Haushaltshilfe

Wer mit Haus und Garten immer wieder leicht bis mittel überfordert ist, kann sich auf Plattformen wie betreut.at maßgeschneidert Hilfe suchen. In der Praxis sind manche Städte und Gemeinden selbst auf bekannten Plattformen wie dieser noch unterrepräsentiert.

Tipp: Sie können die BewohnerInnen Ihrer Stadt/Gemeinde aktiv dazu auffordern, sich mit ihren Angeboten zu registrieren bzw. auch darauf hinweisen, dass es dort praktische Unterstützung für den Alltag gibt, damit die Angebote in den Apps flächendeckend verfügbar werden.

 

5. Nachbarschaft als Community

Eigene Apps decken verschiedene Bedürfnisse der Nachbarschaft und informieren über aktuelle Ereignisse. In Deutschland hat sich beispielsweise die App nebenan.de als solche etabliert. BewohnerInnen von mittlerweile zehn deutschen Städten tauschen sich hier zu verschiedensten Themen aus. In den verschiedenen Rubriken “Beiträge”, “Markplatz”, “Veranstaltungen” oder “Gruppen” findet jeder immer das richtige Umfeld für Ideen oder Fragen.

In Wien hat eine ähnliche Anwendung unter dem Namen neighbours.help Mitglieder gefunden. Die Vermittlungsplattform für Mini-Jobs und Hilfeleistungen wie Handwerksdienste, Gesundheit, Nachhilfe, Mobilität und Transport ist kostenlos und wurde aus der Idee heraus entwickelt, dass WienerInnen ihr Know-How und ihre Talente mit anderen teilen.

 

6. Tauschbörse

UseTwice: Die Tauschbörse für die Nachbarschaft.

Ob Rasenmäher, Fliesenschneider oder Betonmischmaschine: Muss man sich all diese Geräte wirklich selbst kaufen, wenn man sie braucht? Nein. Die App UseTwice bringt Anbieter und Suchende zusammen.

Gegen eine kleine Gebühr kann man sich hier vom Gasgriller bis zur Bohrmaschine in der Nachbarschaft ausborgen, was man gerade braucht – und selbst nicht kaufen will.

 

7. Ehrenamt online

Soziale Dienste, die auf ehrenamtlicher Arbeit basieren, brauchen schließlich Menschen, die bereit sind, unentgeltlich für einen guten Zweck Leistungen für andere zu erbringen. Der deutsche Verein Dein Nachbar e.V, vernetzt seine freiwilligen Mitarbeiter mit den Nachfragenden via App.

So bringen sich die Ehrenamtlichen mit jenen Tätigkeiten ein, die ihnen Freude machen und zwar genau dann, wenn es ihre Wochenplanung erlaubt. Die Idee dahinter: Ehrenamt soll einfach funktionieren, Spaß machen und keine Belastung sein. Nur dann kann es für alle Beteiligten funktionieren.

 

8. Sozialkontakte in der Nachbarschaft

Frag nebenan ist eine wachsende Community für Nachbarschaftsvernetzung jeder Art.

Apps wie Frag nebenan dienen auch dazu, Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammen zu bringen.

Die besagte App zählt bereits 12.000 Mitglieder und baut darauf, dass Nachbarn einander Tipps geben und sich über Neuigkeiten aus der Umgebung wie z.B. Shop-Eröffnungen oder Events informieren, Gebrauchsgegenstände verleihen oder ihre NachbarInnen bei gemeinsamen Unternehmungen wie z.B. beim Kaffee, im Museum, im Theater oder bei einem Eltern-Kind-Treffen kennenlernen.

 

Fazit Wege zur BürgerInnenvernetzung

Mithilfe digitaler Anwendungen ist es heute einfach, Menschen in Städten und Gemeinden miteinander zu vernetzen. Nehmen auch Sie die Möglichkeit dazu wahr, indem Sie bestehende Angebote nützen oder Ihre eigenen entwickeln.

 

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Susanne Prosser

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