Augmented- und Digital Realities: Participants in the Pokémon GO public event in London. Massive Lure Party in London, 23. Juli 2016. Foto: John Lubbock. Quelle: Wickipedia Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Augmented- und Digital Realities

Augmented- und Digital Realities – wie Städte und Institutionen mit „erweiterten Realitäten“ Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.

„Es gibt kaum eine Alternative zur VR-Technologie” (Alexander El-Meligi, Managing Partner & Creative Director bei Demodern – Digital Agency.[1])

Jeppe Hein: Parcours Camp Reinsehlen (eines von 13 Kunstwerken), Schneverdingen. Der Parcours wurde auf einem ehemaligen Flughafen und Truppengelände der britischen und kanadischen Armee angelegt. Foto: Claus Friede

Die Landschaft braucht die Skulptur nicht! Braucht die Skulptur die Landschaft?

Die Ortlosigkeit der Skulptur seit dem frühen 20. Jahrhundert, die vollständige Loslösung von der Logik des Denkmals sowie die Kategorisierung der „Nicht-Landschaft“ (nach Rosalind Krauss *1941; siehe Beitrag: „Vom Land – zur Landschaft – zur „Nicht-Landschaft“ führt zu allerlei merkwürdigen Vorstellungen und Hervorbringungen, die das Verhältnis von Skulptur und Landschaft massiv stören, weil sie beliebig in den freien Raum und in die Landschaft gesetzt wurden und immer noch werden.

Clegg & Guttmann: Die Offene Bibliothek, Graz 1991; Installationsansicht. Foto © Clegg & Guttmann

Die „Offene Bibliothek”: Ein Musterbeispiel partizipativer Kunst

Clegg & Guttmann: Die „Offene Bibliothek”

Ein Musterbeispiel partizipativer Kunst mit Langzeitwirkung und gesellschaftlicher Verselbstständigung

1989 begannen die Künstler Michael Clegg und Martin Guttmann mit dem Projekt „Die Offene Bibliothek” (The Open Public Library) zunächst in der unmittelbaren Umgebung ihres damaligen Ateliers, in New Jersey (USA), wo erste Experimente zu Form, Größe und Nutzbarkeit untersucht wurden.