Flüsse als Kulturort: „Danube Jumping“ (Trampolinkonzert) mit Blick auf DC-Tower, Kaisermühlen und Bruckhaufen in Wien. Foto: Johannes Hloch

Flüsse als urbane Kultur- und Lifestyleorte

Gehen wir einmal davon aus, dass eine Stadt dies- und jenseits des Ufers eines Flusses über Jahrhunderte gewachsen ist. Menschen leben dort. Handwerk, Handel und Industrie haben sich angesiedelt. Häfen wurden gebaut, Schifffahrt findet statt und Verkehre queren den Strom. Würde man ad hoc auf die Idee kommen den Fluss als öffentlichen Raum bezeichnen zu können und was wären die Konsequenzen daraus?

Augmented- und Digital Realities: Participants in the Pokémon GO public event in London. Massive Lure Party in London, 23. Juli 2016. Foto: John Lubbock. Quelle: Wickipedia Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Augmented- und Digital Realities

Augmented- und Digital Realities – wie Städte und Institutionen mit „erweiterten Realitäten“ Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.

„Es gibt kaum eine Alternative zur VR-Technologie” (Alexander El-Meligi, Managing Partner & Creative Director bei Demodern – Digital Agency.[1])

Jeppe Hein: Parcours Camp Reinsehlen (eines von 13 Kunstwerken), Schneverdingen. Der Parcours wurde auf einem ehemaligen Flughafen und Truppengelände der britischen und kanadischen Armee angelegt. Foto: Claus Friede

Die Landschaft braucht die Skulptur nicht! Braucht die Skulptur die Landschaft?

Die Ortlosigkeit der Skulptur seit dem frühen 20. Jahrhundert, die vollständige Loslösung von der Logik des Denkmals sowie die Kategorisierung der „Nicht-Landschaft“ (nach Rosalind Krauss *1941; siehe Beitrag: „Vom Land – zur Landschaft – zur „Nicht-Landschaft“ führt zu allerlei merkwürdigen Vorstellungen und Hervorbringungen, die das Verhältnis von Skulptur und Landschaft massiv stören, weil sie beliebig in den freien Raum und in die Landschaft gesetzt wurden und immer noch werden.