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Wechselwirkungen der Stadtmarketing-Disziplinen am Beispiel St. Pölten

11. Februar 2020Von Matthias Weiländer
Festspielhaus Spiegelhaus @SEPAMedia Seiberl Stark: Erfolgreiches Stadtmarketing am Beispiel St. Pölten.
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Stadtmarketing, richtig eingesetzt, ist für die Standortentwicklung ein effizientes Instrument. Betrachtet man alle zwölf Disziplinen des Stadtmarketings wird klar, dass Stadtmarketing äußerst vielschichtig ist und einen großen Impact auf alle anderen Bereiche der Stadt hat.

St. Pölten wächst.

Nicht nur die Zuzugszahlen belegen das: 500-600 Personen, hauptsächlich aus Wien, ziehen jährlich nach St. Pölten. Die Zahl der Arbeitsplätze, es sind deutlich mehr als erwerbsfähige Einwohner, steigt stetig. Auch die zahlreichen Veranstaltungen, die jährlich viele Besucher anziehen, sprechen für sich.

Das sich deshalb in Stadt und Region viel bewegen muss, um als attraktiver Standort bestehen zu können, liegt daher auf der Hand. St. Pölten hat dafür extra die Marketing St. Pölten GmbH gegründet, die sich dazu verschrieben hat, Marketing für den Standort zu betreiben.

Was die GmbH von anderen Marketingagenturen unterscheidet?

Dass sie mit dem Auftrag gegründet wurde, den Standort St. Pölten zu attraktiveren und diesen zu entwickeln. Ausgelegt auf Stadtwachstum und Wirtschaftsförderung hat sie mit dem Masterplan STP 2020 (2008-2020) richtig Fahrt aufgenommen.

Gemeinsam mit dem städtischen Wirtschaftsservice, ecopoint, hat man in den folgenden Jahren aktives Standortmarketing zur Betriebsansiedlung betrieben. Mit der Einbettung des Veranstaltungsservices und des St. Pölten Tourismus in die GmbH hat man einen weiteren Schritt in Richtung „Full-Service Stadtmarketing Agentur“ gesetzt.

Seestimmung STP @ Seiberl Stark: Erholung pur und viel Freizeitspaß bieten die St. Pöltener Seen.

Verzahnung aller Bereiche

Heute verzahnt die GmbH die Bereiche Wirtschafts- und Standortmarketing, Innenstadtmarketing, Veranstaltungsservice, St. Pölten Tourismus, Content & Medienproduktion und Wohnservice unter einem Dach, stets darauf bedacht, die Harmonie zwischen Wirtschaft und Stadt zu halten.

Dabei liegt der Fokus ganz klar auf dem Wachstum und der Wirtschaftsförderung im gesamtstädtischen Kontext. Was wir erreichen wollen ist ein Mehr an Frequenz, an Touristen, an Bewohnern, an Arbeits- und Ausbildungsplätzen etc., um alle Angebote, die eine „second city“ bietet, abzusichern.

In sich geschlossen arbeiten alle Bereiche heute mit- und füreinander. Dabei ist eine Positivspirale entstanden, die es nun gilt, fort zu führen.

Stadtmarketing: Wechselwirkungen

St. Pölten kann als „second city“ in puncto Veranstaltungen mit den großen Metropolen mithalten. Denn die Stadt hat die Infrastruktur und das notwendige Know-How, um Großveranstaltungen wie das 3-tägige Frequency, die Triathlon Challenge St. Pölten oder auch die Mawev Show, Europas größte Baumaschinenmesse, durchzuführen.

Die Veranstaltungen ziehen jährlich zehntausende Besucher in die Niederösterreichische Landeshauptstadt.

Was die Veranstalter brauchen, ist ein gutes Management, eine top Betreuung und eine möglichst einfache Abwicklung was die Nächtigungen betrifft. Genau das wird durch das Veranstaltungsservice, das kompetente Incoming Reisebüro und Convention Bureau als Teil des St. Pölten Tourismus, umgesetzt.

Die Veranstaltungen wiederum befeuern die Nächtigungszahlen und dienen somit vice versa dem Tourismus.

Den Schwerpunkt des Tourismus legen aber nicht die Großveranstaltungen, sondern der Businesstourismus. Mit insgesamt über 174.000 Nächtigungen 2018, war das Jahr bis dato Rekordhalter. Dennoch erwarten wir für 2019 noch einmal eine Steigerung der Nächtigungszahlen.

Der laufende Ausbau der kulturellen Angebote durch die Stadt selbst und die NÖ Kulturwirtschaft GesmbH (NÖKU Holding) bieten eine große Chance für die strategische Platzierung des St. Pölten Tourismus. Derzeit wird ganz konkret an der Kulturhauptstadtregion St. Pölten gefeilt.

Dies wiederrum hat in der Argumentation der Standort-Assets in der Betriebsansiedlung eine große Soft-Fact-Bedeutung und spiegelt die Lebensqualität am Standort wider. Der laufende Ausbau der Bildungsangebote am Standort St. Pölten und natürlich auch die bevorzugte Lage der Stadt stellen das notwendige Humankapital für die Betriebsansiedlungen.

Über 60.000 Bildungsplätze (inkl. Erwachsenenbildung) gibt es mittlerweile in St. Pölten. Das kommt nicht von ungefähr: Denn Wirtschaft und Bildungseinrichtungen stehen im kontinuierlichen Austausch miteinander. So haben beispielsweise die ÖBB als einer der größten Arbeitgeber des Landes ihr Lehrlingszentrum in St. Pölten und auch einen eigenen Studiengang auf der FH eingerichtet.

Blick über STP @ Helmut Lackinger: Blick über St. Pöltens Regierungsviertel und der Klangturm.

St. Pölten hat als Stadt sehr viele Flächenressourcen.

Die Stadtgröße ist in etwa vergleichbar mit der von Linz oder Salzburg, hat dabei allerdings nur ein Viertel der Einwohner – noch. Denn die steigende Anzahl der Arbeitsplätze, die hohe Lebensqualität, der geringere Kostendruck und das Wohn- und Verkehrsangebot, sprich alle Vorzüge, die eine „second city“ hat, bilden die Grundlage für ein gesundes Stadtwachstum, an dem die Stadt zum Beispiel mit der stetigen Sanierung und Erhaltung der Innenstadt arbeitet.

Innenstädte sind die Visitenkarte einer jeden Stadt.

Unsere Innenstadt spielt in allen Bereichen des Stadtmarketings eine zentrale und wichtige Rolle. Die zweitgrößte Fußgängerzone Österreichs im wunderschönen historischen und modernen Ambiente.

Die Anbindung des Bahnhofes direkt an den Stadtkern und die Tatsache, dass nahezu alle öffentlichen Verwaltungs- und die meisten Kultureinrichtungen fußläufig erreichbar sind, machen die Innenstadt zu einem attraktiven Standort für Betriebe, Einwohner, Veranstaltungen und vieles mehr.

Dass immer mehr Menschen und Betriebe ihre Zukunft am Standort St. Pölten sehen, bedeutet natürlich auch, dass die Nachfrage nach Wohn- und Grünräumen steigt. So haben private Investoren tausende zusätzliche Wohneinheiten projektiert.

Das Wohnservice der Stabsabteilung Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing kümmert sich darum, dass über den Dialog mit Investoren und Wohnungssuchenden das Wohnangebot im Einklang mit dem Bedarf am Standort entwickelt wird.

Um die notwendige Infrastruktur für den Standort nicht nur bereit zu stellen, sondern auch zu Warten, ist es von Zeit zu Zeit notwendig Leitungen zu erneuern, Straßen auszubessern und das Stadtbild instand zu setzen. Das bedeutet, Baulärm, Straßensperrungen und in der Innenstadt den temporären Verlust von Kaufkraft.

Hier greift die Marketing GmbH zu werbewirksamen Mitteln, um das Bewusstsein und die Akzeptanz für die Baustellen bei den Betroffenen zu erhöhen. Das Service und die Programme der Marketing GmbH werden auch den städtischen Betriebe mittlerweile gerne genutzt.

Die Stadt und ihr Image

So hat sich mittlerweile St. Pöltens Image gewandelt. Seit Jahren wird mit gezielten (Stadtmarketing-) Maßnahmen daran gearbeitet, die Stadt zu einer der lebenswertesten Mittelstädte Österreichs zu machen.

Von einer Industrie- und Arbeiterstadt, über Bildungsstadt bis hin zur Kulturstadt hat sich die Stadt gemausert. Um das zu erreichen, wurde viel Kraft, Schweiß und Geld investiert, insbesondere in die Bereiche, Wirtschaft, Lebensraum und Stadtentwicklung.

Mit Erfolg: Heute gilt St. Pölten als sogenannte „second city“, also als Stadt mit den gleichen Chancen und Gegebenheiten von Städten mit überregionaler Bedeutung. Aber ohne den Preisdruck und die Hektik einer Metropole wie beispielsweise Wien oder Salzburg. Damit verbindet St. Pölten alle Vorzüge einer Kleinstadt mit denen einer Metropole.

St. Pölten möchte im Reigen der „second cities“ Österreichs in den kommen Jahren eine führende Rolle übernehmen.

Sportzentrum @ SEPAMEdia Josef Bollwein: Das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich lässt Sportlerherzen höher schlagen und bietet durch seine ideale Anbindung unter anderem auch Tagesausflüge mit dem Auto oder der Bahn in die Wachau, ins Voralpenland und in die Weltstadt Wien.

Junge Landeshauptstadt

Um zu verstehen, warum sich St. Pölten in den letzten Jahren zu einer solch aufstrebenden Stadt entwickeln konnte, muss man eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Genauer gesagt zu dem Zeitpunkt, an dem St. Pölten 1986 zur niederösterreichischen Landeshauptstadt gemacht wurde.

Denn genau hier beginnt der Abschnitt des Neudenkens, des Gestaltens und des Hungers. Hungrig deshalb, weil St. Pölten als Landeshauptstadt heute erst seit knapp über 30 Jahren besteht und sich im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten erst beweisen muss und vor allem: Sich entwickeln muss und eben auch will.

Weg von der stinkenden Industriestadt mittels erfolgreichem Stadtmarketing hin zu einer lebenswerten Stadt mit hoher Wohnqualität, wirtschaftlicher Entwicklung und einem interessanten kulturellen Angebot.

Mit dem Modell St. Pölten aus dem Jahr 2006 wollte man genau das schaffen und hat sich in den Wettbewerb um Betriebsansiedlungen und Anwohner geworfen.

Gegenseitiges Verständnis

Zu dieser Zeit hat sich die Stadtentwicklung nicht unbedingt leicht damit getan, die Stadt von innen heraus wachsen zu lassen und den Standort nachhaltig zu entwickeln. Den Grund dafür sehe ich heute in der Tatsache begründet, dass die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung völlig losgelöst voneinander jeweils ihre eigenen Süppchen gekocht haben.

Im Laufe der Jahre erst hat man verstanden, dass genau diese beiden wichtigen Faktoren in einer Stadt zusammen arbeiten müssen, um die gegenseitigen Bedürfnisse zu verstehen und ein Verständnis füreinander zu entwickeln.

Die Marketing St. Pölten GmbH

Die Idee eines gemeinsamen Wirtschaftsvereins, der Plattform 2020, der der Organisation der Wirtschaft dienlich sein sollte, war geboren. Gleich von Beginn an war klar, dass die Zielsetzung, eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung, nur durch ein gemeinsames Vehikel umgesetzt werden könnte.

So wurde die Marketing St. Pölten GmbH gegründet, die eben jenes Vehikel darstellt. Mittlerweile zu 60% in öffentlicher, zu 40% in privater Hand, übernimmt sie seit 2006 eine Schnittstellenfunktion und fungiert als Bindeglied zwischen öffentlicher und privater Hand und betreibt erfolgreich Stadtmarketing.

Stadtmarketing als einflussreiches Instrument

Für mich ist Marketing für eine Stadt ein einflussreiches Instrument um unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Unseren Zukunftsraum St. Pölten zu etablieren. Für das berufliche und private Leben, für das Wohnen und Konsumieren der Menschen und mit seinen Angeboten für Betriebe, Werte zu entwickeln.

Wie erfolgreich dieses Instrument ist, wenn es richtig eingesetzt wird, zeigen die oben genannten Beispiele. Ich bin gespannt, was wir in Zukunft noch alles umsetzen werden, um unsere Stadt, unsere Region St. Pölten noch lebenswerter zu machen.

Titelbild: Festspielhaus Spiegelhaus @SEPAMedia Seiberl Stark: Das vom Grazer Architekten Klaus Kada erbaute Festspielhaus zählt zu den imposantesten Theaterbauten Österreichs.

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