Sportliche Gemeinden – Sport als wichtiger Stadtentwicklungsparameter

04.04.2017
Gesellschaft, Trends

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Sportliche Gemeinden: Stadtplaner wissen, dass Sport einen gehörigen Einfluss auf die Stadtentwicklung und immer brisanter auch auf die Sicherheitspolitik im öffentlichen Raum haben kann. Sport ist immer Politik und stets Sicherheitsbedenken unterworfen, meint Volker Eick, Autor des Buchs ‚Kontrollierte Urbanität’. Im Sport werde erprobt, was folglich in der Gesellschaft angewandt wird. Sport und besonders Fußball sei seit Jahrhunderten das Einfallstor für Moralpraktiken und die Durchsetzung von Verhaltensstandards gewesen.

 

Neue Technologien sind häufig im Umfeld von Fußball entwickelt, erprobt und dann auf andere Bevölkerungsgruppen und bauliche Ensembles ausgeweitet worden. Es ließe sich zeigen, so erklärt Volker Eick, wie staatliche Behörden und kommerzielle Akteure, wie Einzelhandelsgemeinschaften oder Großkonzerne sich die unbeliebtesten Randgruppe herausgreifen, an ihr ein Exempel statuieren, neue Techniken und Modelle testen, und danach auf mehr und mehr Gruppen ausweiten.

Ein Beispiel dafür ist die zunehmende Überwachung im städtischen Bereich. Was im Bereich der Radio Frequency (RFID), im Bereich CCTV, bei GPS und anderen Technologien, die mit Hilfe von Sensoren entwickelt werden, heute schon flächendeckend angewandt wird, ist häufig im Transport- und Logistikbereich oder im Sport erprobt worden. Die Skifahrer unter uns kennen das von RFID-Sensoren von den Liftsystemen. Es gilt daher, diese Mechanismen zu verstehen und in der Stadtentwicklung zu berücksichtigen.

 

Gemeinden als gesunde und aktive Zentren

In Kleinstädten wächst die Tendenz, jeden Quadratmeter zu verplanen. Das erschwert die Entwicklung von Freiräumen für Sportaktivitäten. Es gibt ein zunehmendes Bedürfnis nach Kontrolle. Fragen zur Sicherheit schränken dann die Möglichkeit ein, Räume offen zu lassen. Den Verwaltungen obliegt aber eine wachsende Verantwortung, ihre Gemeinden zu gesunden und aktiven Zentren für das Leben aller Menschen zu entwickeln.

Sportstadträte übernehmen dabei die Koordination und Förderung der sportlichen Aktivitäten einer Stadt und tragen dadurch eine hohe Verantwortung für die Lebensqualität, den Freizeitwert, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung. Es gilt, die Entwicklung der sportlichen Aktivitäten und den Ausbau der Sportinfrastruktur bedarfsgerecht und zukunftsorientiert zu gestalten.

 

Wachsende Stadtbevölkerung

Wie auch im Rest der Welt, zieht es die Österreicherinnen und Österreicher zunehmend in die Städte: 44,5% der Bevölkerung Österreichs lebt in einer der 74 österreichischen Städte mit 10.000 und mehr EinwohnerInnen.Ein Bevölkerungszuwachs für die Städte bedeutet aber auch ein Mehr an Aufgaben, die die Städte für ihre BewohnerInnen wahrnehmen müssen. Und das bedeutet wiederum mehr Geld, das die Städte aufwenden müssen. Während die Bevölkerung wächst und immer mehr Menschen aus dem Umland in die Städte pendeln, werden die Mittel, die den Städten für ihre Aufgaben zur Verfügung stehen, immer weniger. Die Herausforderungen im städtischen Bereich werden immer größer.

60 Prozent der EinwohnerInnen der EU leben heute in Städten mit mehr als 50.000 EinwohnerInnen. Auch Österreich wird sich dem Trend „Hinein in die Stadt“ nicht entziehen können. Entweder um dort zu wohnen und zu arbeiten oder um diverse Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und zu arbeiten, aber außerhalb zu wohnen. Wenn Menschen in Städte ziehen, haben sie große Erwartungen. Deshalb müssen unsere Städte mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden, um die Herausforderungen meistern zu können.

 

Sportliche Gemeinden: Welchen Beitrag leistet der Sport Ihrer Meinung nach für mehr Lebensqualität in den Städten?

Bürgermeister LAbg. ADir. Georg Rosner der Stadtgemeinde Oberwart ist überzeugt, dass Sport – egal ob in Städten oder auf dem Land – einen immensen Beitrag zur Steigerung von Lebensqualität leistet. Bewegung an der frischen Luft fördere laut Rosner nicht nur das Wohlbefinden, sondern habe auch positive Auswirkungen in vielen gesundheitlichen Bereichen. Oberwart hat sehr viele unterschiedliche Sportvereine und Bewegungsgruppen. Schon die Kinder sind dazu angeregt, einen sportlichen Lebensstil zu verfolgen.

Durch die erfolgreichen Sportvereine der Gemeinde wird Sport nicht nur aktiv, sondern auch passiv konsumiert. Einer davon sind die Oberwart Gunners, ein burgenländischer Basketballverein, der zweimal österreichischer Meister wurde. Der Verein hat eine riesige Fangemeinde, füllt bei den Spielen die Sporthalle und spricht jung und alt an. Jedes Spiel wird zum Event, Auswärtsspiele werden von Fanbussen begleitet, die Spielzüge am sonntäglichen Mittagstisch analysiert. Aussagen, wie: „Wir haben mit 4 Punkten Vorsprung gewonnen!“ beweist, dass sich die Bevölkerung voller Stolz mit dem Team identifiziert.

 

Best Practice Beispiele: Sportliche Gemeinden Bludenz und Oberwart

Dass Sport einen großen Einfluss auf die Lebensqualität hat, ist sich auch der Bludenzer Kulturstadtrat Christoph Thoma sicher: „Sport- und Kulturangebote bereichern den Standort, die klassischen weichen Standortfaktoren werden immer wichtiger, denn die Städte stehen im Wettbewerb um Wahrnehmung, auch mit Blick um neue BürgerInnen, FacharbeiterInnen usw. Daher kann es gar nicht genug und qualitätsvolle Sport- und Freizeiteinrichtungen geben.“

Sport ist, so sagt Thoma, eines der Leitthemen der Stadt, wobei der Fokus auch auf Gesundheit und Bewegung gelegt wird. Bludenz sei eine der traditionellen Alpenstädte, an der Schwelle zu etlichen Skigebieten. Naherholung spiele sich am Muttersberg ab, wo in den letzten Jahren auch eine Downhill-Strecke dazugekommen ist und der auch als Bewegungsberg angesehen werden kann. Und aktuell werde in Bludenz ein Kunsteiskanal gebaut, der den Spitzensport fördern soll, denn auch das, meint Thoma, muss zeitgemäße Politik ermöglichen.

Wie in Oberwart, leisten auch die zahlreichen Vereine am anderen Ende des Landes in Bludenz unschätzbare Jugendarbeit, helfen bei der Integration und beim Zusammenleben. „Ein Highlight-Projekt findet am kommenden Sonntag, den 2. April statt“, kündigt Thoma an. „Bludenz läuft“, ein Laufevent des ULC Bludenz veranstaltet einen Halbmarathon, mit einem Fokus auf Nordic Walking und einem Lauf für Menschen mit Beeinträchtigung.

 

Zeitgemäße Sport- und Bewegungsräume

Die Frage nach den neuen Anforderungen an zeitgemäße Sport- und Bewegungsräume, beantwortet Oberwart mit einem Beachvolleyballplatz und einem Skaterpark. Es stehen zahlreiche Sportplätze zur Verfügung. Oberwart ist von Wäldern umgeben, die dazu einladen, in der Natur Sport zu treiben. Zudem verleiht ein Touristikunternehmen E-Bikes. Auch Bludenz hat ein neues Fahrradkonzept ausarbeiten lassen. Man versucht sanfte Mobilität und Sicherheit für FahrradfahrerInnen zu verbessern. Das wurde im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojektes erarbeitet, mit der Umsetzung wird noch 2017 begonnen. Auch Bludenz hat einen Skaterpark und seit 2016 auch einen Slackline-Park.

 

Welcher Bedarf liegt bei der Bevölkerung vor, welchen Bedarf haben die Sportvereine und Schulen?

Die Bevölkerung nutzt Naherholungsgebiete und hat einen Bedarf an diversen Sportmöglichkeiten. Sportvereine und Schulen haben Bedarf an Infrastruktur und Sportgeräten. Dazu gehören unter anderem Stadien, Kunstrasenplätze, Eislaufplätze, Tennisanlagen und Hallenbäder. Gerade baut Bludenz um 10 Millionen Euro ein völlig neues Freibad samt modernster Technik und Saunaanlage. Die Rodelbahn soll die Rodelstadt Bludenz weiter ins Rampenlicht stellen. Man diskutiert aktuell auch die Zukunft des im In- und Ausland bereits erfolgreichen BMX-Clubs.

VertreterInnen der österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) setzen sich verstärkt für verbesserte Rahmenbedingungen zur Ausübung von Sport und Bewegung ein. Denn Bewegung hat neben dem gesundheitlichen Aspekt auch erhebliche Auswirkungen auf die Volkswirtschaft. Als Basis dafür dient eine kürzlich präsentierte Studie, die die Einsparungspotenziale aufzeigt, die durch Sport erreicht werden können.

Sport und Bewegung sorgen in Österreich für eine jährliche Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro und schaffen 334.000 Arbeitsplätze. Am meisten profitiert das Beherbergungs- und Gastronomiewesen vom Sport. Auf Platz vier steht das Gesundheitswesen. Hier können noch enorme Kosten durch Bewegung reduziert werden, wie eine aktuelle Studie zeigt.

 

Wohngegend bestimmt Bewegungsgrad

„Zu Fuß gehen“ in Städten (Copyright wired)

Forscher haben analysiert, dass die Wohngegend bestimmt, wie viel sich ein Mensch bewegt. Wer in Vierteln mit hoher Wohndichte und vielen Haltestellen lebt, bewegt sich jede Woche bis zu 90 Minuten mehr als andere StadtbewohnerInnen, zeigt eine Analyse von 14 Städten weltweit. Leute gehen eher zu Fuß, um lokale Geschäfte zu besuchen, meinten die ExpertInnen. Bei hoher Wohndichte und gleichzeitig guter Verkehrsanbindung seien BewohnerInnen oft täglich eher zu Fuß unterwegs, um öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder Läden in der Umgebung aufzusuchen.

Wenn sie das regelmäßig tun, werde diese beiläufige Bewegung zu einem wichtigen Beitrag für die gesamte körperliche Aktivität. Diese Resultate haben natürlich einen immensen Wert für Städteplanung. Wenn man weiß, dass Menschen eher bereit sind, etwas weitere Strecken zu Fuß zurücklegen, wenn sie mehrere mobile Optionen haben und so zu einer Haltestelle kommen, die besser zu ihrer geplanten Route passt.

 

Sport als Gesundheitsfaktor

Aktuell veröffentlichte internationale Studien zeigen wieder einmal, dass regelmäßige Bewegung das Leben verlängert und sich auf Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz positiv auswirkt. Sport arbeitet dem entgegen. Ein internationales Forscherteam hat in den letzten Jahren 80.000 Personen im Durchschnittsalter von 52 Jahren interviewt und die Ergebnisse im Fachblatt British Journal of Sports Medicine veröffentlicht. Jeder Studienteilnehmer musste im Fragebogen angeben, welche Aktivitäten er unternimmt, um ins Schwitzen zu kommen.

Zu den am meisten genannten Aktivitäten gehörten dabei neben der Gartenarbeit Radfahren, Schwimmen, Aerobic und Gymnastik sowie Tanzen, Jogging, Fußball und Rückschlagsportarten wie etwa Squash, Tennis oder Badminton. Im Vergleich zu Teilnehmern, die keine Bewegung machten, starben von den Aktiven, die sich regelmäßig mit einer Rückschlagsportart fit hielten, im Beobachtungszeitraum am wenigsten. Sie hatten ein um 47 Prozent geringeres Sterberisiko und ein um 56 Prozent verringertes Herzinfarktrisiko.

Schwimmer und Aerobicfans konnten ihr Risiko immerhin noch um 41 bzw. 36 Prozent senken. Tennis und Schwimmen haben auch einen sozialen Zusatzeffekt. Bewegung ist hier meist in Vereinen organisiert. Dadurch ist das soziale Netzwerk größer und die Wahrscheinlichkeit für regelmäßigen Sport bis ins höhere Alter eher vorhanden. Das wäre doch ‚der’ Aufruf in Gemeinden, Mitglied in Sportvereinen zu werden. Angefangen im Kindesalter, bis ins hohe Alter.

 

Volkswirtschaftlicher Aspekt

Jeder Euro, der in Sport investiert wird, spart fünf Euro ein. Durch Sport konnten bereits jetzt bis Hunderte Millionen Euro jährlich vermieden werden (die durch Sportunfälle verursachten Kosten sind hier bereits abgezogen). Demgegenüber stehen Kosten von immer noch einigen Milliarden Euro, die jedes Jahr durch Bewegungsmangel entstehen. Dazu zählen Kosten im Gesundheitswesen, Krankenstandskosten, Berufsunfähigkeit und Todesfälle im erwerbsfähigen Alter.

Es überrascht nicht, denn laut der vor kurzem veröffentlichen Studie über die Sportbetätigung der ÖsterreicherInnen sind 50,5 Prozent der ÖsterreicherInnen mäßig aktiv, lediglich 24,9 Prozent betätigen sich tatsächlich sportlich. Laut Olympiasieger Benjamin Raich sollte bei diesem Thema unabhängig von wirtschaftlichen Zahlen der Mensch in den Mittelpunkt gerückt werden. Er sieht „Sport als Chance für Eindrücke, Emotionen und Gefühle“. Wichtig ist es, so Raich, dass Sport auch Freude macht.

Man müsse anfangen, „die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken und wie beim Sport konsequent dabei zu bleiben“. Der volkswirtschaftliche Aspekt wird auch in der Studie betont: Könnte die Anzahl der Menschen, die sich ausreichend bewegen, um nur zehn Prozent gesteigert werden, wären Einsparungen von bis zu weiteren 117 Millionen Euro möglich – würde sich die gesamte Bevölkerung regelmäßig bewegen sogar über eine Milliarde Euro.

 

Trendsportarten

Der Bürger und die Bürgerin wollen, was die Ausübung von Sport angeht, mit der Zeit gehen. Neben Fußball, Schwimmen und Radfahren will man Trendsportarten ausprobieren können und wenn eine größere Gemeinschaft Gefallen am Trend findet, auch die Infrastruktur dafür vorfinden. Ob man eine bestimmte Infrastruktur für die neue Trendsportart Crawling braucht, bei der Erwachsene wie Babys auf allen Vieren durch Parks krabbeln, ist noch nicht bekannt. Sportexperten von John Harris empfehlen Crawling vor allem den jüngeren Erwachsenen oder fitten Älteren, die durch Crawling die Kernmuskulatur kräftigen und ihre Koordinationsfähigkeit erhöhen könnten. Ein Trend also, der 2017, so schmunzeln wir beim Gedanken daran, eventuell eigene Crawling–Events oder Park-Trassen auf den Plan ruft.

Wenn die Bürgerin und der Bürger heutzutage Ideen außerhalb des bereits Angebotenen haben, müssen sie sich oft selber um die Umsetzung bemühen. Das hörte ich gestern bei einem Termin im Rathaus. Viele Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern könne sich die Stadt nicht leisten. Man wird daher dazu aufrufen, selber aktiv zu werden und Gelder aufzustellen. Man könne von Seiten der Politik und Verwaltung mit Kontakten und Genehmigungen helfen. Wer diese Antwort nicht als Kampfansage, sondern pragmatisch sieht, wird weniger frustriert sein.

Von der Erwartung, dass sich die Verwaltung um die Umsetzung individueller Wunschprojekte kümmert, ist der Schritt schneller zur Realisierung, wenn sich BürgerInnen-UnternehmerInnen-Kooperativen bilden. Projekte müssten jedoch schneller genehmigt werden, mit weniger Bürokratie und behördlichen Hürden. Wenn man von den Bürgerinnen und Bürgern mehr Engagement, Ideen und Willen zur Umsetzung verlangt, bedarf es auch Zugeständnisse der Politik und Verwaltung.

 

Urban Gaming

Slide Station Overvecht (Copyright: popupcity.net)
Slide Station Overvecht (Copyright: popupcity.net)

Für kleinere sportliche Gemeinden könnte auch Urban Gaming einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Fitnessbereitschaft beisteuern. Die Austragung von modernen Schnitzeljagden, wie Geocaching oder die Nutzung von Smartphone-Spielen, wie Pokémon Go führt dann zu mehr Bewegung, wenn der soziale Aspekt in den Vordergrund gerückt wird. Die Tatsache, dass es die Spiele gibt, so haben es Harvard-Forscher vor kurzem publiziert, führt nicht zu mehr Bewegung.

Spiele, die vor allem jüngere Menschen dazu motivieren, ihren Computer zu Hause zu verlassen, haben jedoch massive soziale Vorteile, die über die körperliche Aktivität hinausgehen. Man ist erst am Beginn zu verstehen, wie Augmented-Reality-Spiele potenziell die Gesundheit befördern können. Die ForscherInnen wissen jedoch, dass Spiele den Leuten einen Grund geben, um rauszugehen und gemeinschaftlich zu spielen.

 

Sport als zentrale Rolle im Leben

Kinder lieben unbeobachtetes Herumtoben in der Natur.  Wenn ich mich an meine Jugend in Oberwart erinnere, dann vor allem an das Herumtollen mit Nachbarskindern auf den Feldern hinter unserer Wohnsiedlung. Ohne, dass die Mama 2x pro Stunde einen Statusbericht erhielt. Wir sind auf den Bahngleisen balanciert und haben elendslange Radtouren gemacht. Die Freizeitplanung vieler Eltern sieht heute anderes vor: Einkaufscenter statt Eidechsenjagd, Indoorspielplatz statt Baumklettern.

Ich blicke auf eine sportliche Jugend in Oberwart zurück, wo ich aufgewachsen bin, die Sporthauptschule besucht habe und mit Leidenschaft Basketball in einem Verein spielte.  Mein gesamtes soziales Umfeld war tief im Sport verankert. Ob Basketball, Tennis, Leichtathletik, Radfahren, Schwimmen oder Schifahren, Sport nahm eine zentrale Rolle in meinem Leben ein. Als ich mit 19 Jahren nach Wien zog, hat sich das schlagartig geändert.

Schlimmer noch, als ich nach Mexico City zog, habe ich verlernt, zu Fuß zu gehen. Natürlich spricht viel dafür, in einer Metropole zu leben. Das vielfältige kulturelle Angebot, bessere Chancen auf eine internationale Berufskarriere, ein kreatives Umfeld und Diversität in allen Belangen. Ich weiß heute, dass es auch große Vorteile gibt, in einer kleineren sportlichen Gemeinde zu leben. Meine Gesundheit und körperliche sowie mentale Fitness sähen heute ganz anders aus.

 

Quellen zum Thema sportliche Gemeinden:

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Daniela Krautsack

Ausgebildete Media-Strategin und Media-Managerin, Trendforscherin

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