
Roland Gnaiger
Pionier der »Vorarlberger Bauschule« und zählt zu den vielseitigsten Architekten Österreichs

Pionier der »Vorarlberger Bauschule« und zählt zu den vielseitigsten Architekten Österreichs
O.Univ .- Prof. Mag.arch. DI Roland Gnaiger
Roland Gnaiger, in Bregenz (1951) geboren und aufgewachsen, hat in Krems/Donau maturiert, an der Akademie der bildenden Künste in Wien und der TU in Eindhoven/Holland Architektur studiert und diplomiert. Er zählt zu den Pionieren der »Vorarlberger Bauschule« und zu den vielseitigsten Architekten Österreichs. Gnaigers Bauten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, die Schule in Warth steht seit 2022 unter Denkmalschutz. Seine 151 ORF-Fernsehkritiken haben dem breiten baukulturellen Verständnis in Vorarlberg den Boden bereitet.
Von 1996 bis 2019 leitete Roland Gnaiger an der Kunstuniversität Linz die Architekturausbildung. Das in diesen Jahren gegründete Masterstudium »BASEhabitat« verfolgt ein kulturell-, sozial- und ökologisch nachhaltiges Bauen im globalen Süden. Der von ihm initiierte und 12 Jahre lang verantwortete Staatspreis »Architektur und Nachhaltigkeit« versöhnt Kunst und Ästhetik mit den zeitgenössischen gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Während vieler Jahre saß Roland Gnaiger der Jury für den »LANDLUFT-Baukulturgemeindepreis« vor und bemühte sich um die Entwicklung des ländlichen Raums. Seit seiner Emeritierung begleitet er städtebauliche Entwicklungen, juriert Architekturwettbewerbe und verfasst Essays zu Stadtentwicklung, Landschaft, Kultur und Schönheit verfasst Essays zu Stadtentwicklung, Landschaft, Kultur und Schönheit.
Auf der Suche nach dem »guten Ort« Die meist gesuchten und geschätzten Städte gründen im Mittelalter, in der Renaissance oder im Barock. Wer bereist als Urlauber oder Kulturtourist die Speckgürtel der Städte oder die flächenfressenden Peripherien des 20. und 21. Jahrhunderts? Wenn sich im 20. Jahrhundert die Einwohnerzahl der Dörfer verdoppelt hat, haben wir die bebauten Flächen um das acht- bis zwölffache gesteigert. Mit welchem Gewinn? Im besten Fall treffen wir dort auf ikonische Einzelbauten, aber kaum je auf gute Orte. Das Neu- oder Weiterbauen an der Stadt endet mit dem 19. Jahrhundert. Ein Bild von Stadt und (gutem) Raum scheint uns verloren gegangen zu sein. Es geht heute darum, die Ursachen zu verstehen, um einen neuen Modus zu entwickeln.
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